Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg), Berliner Tor 5, 20099 Hamburg
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10:15 - 11:00
Anmeldeschluss: 31.10.2019
Abmeldeschluss: 31.10.2019

UN-Ziel 5: Geschlechtergleichheit

Die digitale Transformation der Arbeitswelt führt zu tiefgreifenden Wandlungsprozessen von Organisationen, Unternehmenskulturen, Arbeitsprozessen, Formen der Zusammenarbeit und vieles mehr.
Die Flexibilisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt 4.0, die mit neuen, agilen Arbeits- und Führungsformen verbunden ist, bedingt den Abbau von Hierarchien. Starre hierarchische Strukturen großer Organisationen die z. B. Universitäten, Behörden, Konzernen etc. kennzeichnen, widersprechen diesen Anforderungen. Jedoch verbindet die Hierarchisierung der Arbeitswelt historisch gewachsene Machtstrukturen, die nicht ohne Weiteres in Frage zu stellen und aufzulösen sind. Gleichermaßen weisen diese Hierarchie- und Machtstrukturen hochgradige Geschlechterungleichheiten auf, die sich unter anderem in einem geringen Anteil von Frauen in Führungspositionen widerspiegeln.
Die These, dass Frauen besonders von dem digitalen Wandel profitieren, gilt es deshalb aus macht- und mikropolitischer Perspektive zu beleuchten.
Es stellt sich die Frage:
Warum heißt die digitale Assistentin Alexa und nicht Michael?
Und warum tragen Programmierer den Namen Michael und nicht Alexa?
Wie können hierarchische Strukturen und Machtspiele sich wandeln und was können die Mitglieder von Organisationen dazu beitragen, die Arbeitswelt 4.0 geschlechtergerecht zu gestalten?

Die Genderforscherin Doris Cornils zeigt Lösungsmöglichkeiten auf wie Digitalisierung und Chancengleichheit im Sinne von New Work zusammengehen können.

Referentin:
Dipl.-Sozialökonomin Doris Cornils engagiert sich seit vielen Jahren für die Umsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern. Sie ist freiberufliche Genderforscherin, Trainerin und Referentin mit den Schwerpunkten: Organisationen, Mikropolitik, Macht, Aufstieg, Karriere und Gender.

Veranstaltet von: